Kanzel

 

Die Kanzel

wurde 1657 gebaut, der Schalldeckel darüber 1662. Es ist nicht bekannt, ob beide von dem gleichen Meister geschaffen wurden. Zum Deckel ist in der Kirchenrechnung vermerkt: „12 Taler Lorentz Baumgarten dem Tischler vor die Decken übern Predigtstuhl sampt Eichen und tannen bretter It. dem leinöl.“

Als im Jahre 1901 die diamantene Hochzeit des Kirchenpatrons bevorstand, wurde in der Gemeinde eine Sammlung veranstaltet, um an diesem Festtage die Kirche im neuen Schmuck zu zeigen. In Folge eines reichlichen Betrages des Forstgutsbesitzers Wernecke in Heinrichshorst kam so viel zusammen, dass neue bunte Fenster beschafft und das Schiff der Kirche vollständig renoviert werden konnte.


Die Renovierung des Altarraums nebst dem Altar und der Kanzel ließen die Söhne der Patronsfamilie ausführen. Doch etwa 10 Wochen vor der bevorstehenden diamantenen Hochzeit starb die Gräfin. Ein buntes Fenster auf der Nordseite des Altarraumes ist ihrem Andenken gewidmet.

Die jetzige Farbgebung erhielt die Kanzel bei der letzten Renovierung der Kirche im Jahre 1966. Nach den Untersuchungen des Restaurators entspricht sie dem ursprünglichen Zustand.